Unsere Reise sollte sich also nun zu viert auf der südlichen Insel Neuseeland fortsetzen. Die Fähre trug uns früh um 3 von der wunderschönen Hauptstadt Wellington nach Picton, der erste Fleck der Südinsel, den wir sehen sollten. Angekommen dort...regnete es, wie auch nicht, ich sage euch, wenn Freys mal verreisen (Papa...). Dementsprechend war auch die Stimmung, denn von den versprochenen umwerfenden Marlborough Sounds sahen wir nichts. Frustriert und alle im Halbschlaf fuhren wir weiter nach Nelson um dort auf einem Picknickplatz am Highway illegal zu campen. Jonas und ich verbrachten unsere erste Nacht im Auto, auch ein Erlebnis.
Zum Glück hatte sich das Wetter ausgeregnet und machte es den nächsten Tag mit viel Sonne wieder gut. Nelson wurde als schön befunden und in Kaiteriteri im Abel National Park wurde der erste goldene Traumstrand zum Highlight des Tages. Trotz vieler Touristen einfach traumhaft!
Schlafen sollten wir im Kohurangi National Park, einer der größten Nationalparks Neuseelands mit vielen verschiedenen Tier- und besonders Vogelarten (auch Kiwis werden hier wohl in der Nacht gesichtet). Dort fanden wir eine Informationshütte, wo wir unsere Isomatten und unser Luxuspicknick auspackten und die Nacht mehr schlecht als recht hinter uns brachten. Nach dem reichlichen Frühstück bestehend aus angeschimmelten Toast (ja, das ist Backpackerleben!!), wollte Jonas übermotiviert Wandern gehen, was jedoch nach einer Stunde abgebrochen wurde. Zumindest für uns Mädels, denn wir hatten Schlaf der Nacht nachzuholen. Plötzlich bekamen wir unseren neuen Todesfeind zu Gesicht: die Sandflies! Purer Hass! Kleine, total unschuldige Fliegen, die aussehen wie Obstfliegen, leider kleine krabbelnde und blutende Bisse hinterlassen... diese Schweine! Leider werden wir uns wohl an sie gewöhnen müssen, denn sie sind hier überall und grade an der Westküste extrem.
Weiter ging es zu unserem neuen Couchsurfinghost, denn nach 4 Tagen ohne Dusche und nur von Toastbrot leben, freut man sich doch mal wieder auf ein bisschen Wasser am Körper und ein, wie wir später erfahren sollten, rein organisches Essen. Denn Takaka, wo wir die nächsten drei Nächte im Zelt im Garten von Scott, einem ca. 50 jährigen Mann schlafen sollten, ist Hippiehochburg und wird in unserem Reiseführer als "Woodstock ohne Schlamm und Rock'n'Roll bezeichnet". Da hat er wohl ausnahmsweise mal recht. Scott gab uns gute Tipps für die Golden Bay, wie der nördliche Bereich der Südinsel genannt wird, die wir gleich am nächsten Tag in die Tat umsetzten. Wir liefen zu den Wainui Falls, ziemlich okaye Wasserfälle und legten uns danach stundenlang an einen goldenen Strand (daher auch der Name Golden Bay) und ließen uns die neuseeländische Sonne auf die Sonnencremekörper scheinen. Danach sammelten wir Muscheln, die es am Abend zum Essen geben sollte. Lecker waren sie.
Heute kam dann mein persönlicher Höhepunkt Neuseelands- bis jetzt. Früh um 6, um die Ebbe auszukosten, gingen wir auf Robbensuche am Wharariki Beach, der schönste Strand Neuseelands. Überall weiße Sanddünen und Felsen mit Höhlen- einfach beeindruckend. Schließlich fanden wir sogar zwei Robbenkolonien mit Robbenbabys. Ich wünschte ich könnte euch den Gestank dieser Tiere beschreiben, aber das ist leider nicht möglich. Was das Aussehen betrifft, denke ich, sagen die Fotos alles.
Auf dem Weg zurück wurde noch der Pillar Point mit Blick auf den Farewill Spit mitgenommen, eine 35 km lange Sandbank, die nur mit Touren betreten werden darf, und auch das klarste Wasser der Welt, welches in den Pupu Springs entspringt und nicht mal angefasst werden durfte.
Abgesehen des ersten Tages, ist es bis jetzt hier einfach atemberaubend. Anders, golden, einfach schön. Ich freu mich auf die weitere Reise quer durch die Insel. Wir haben zumindest Spaß:)
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| Gollum in der Wetacave- Produktionsfirma von Herr der Ringe |
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| Orc ahhhh |
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| Wellington- ich weiß ja nicht wies euch geht, aber ich find das Foto prima-> Berge im Hintergrund |
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| Wellington |
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| letzter Abend auf der Nordinsel über Wellington mit Moscato in Plastebechern |
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| Kaiteriteri |
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| Kahurangi National Park- unser Blick aus dem Infohaus |
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| nochmal Kaiteriteri |
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| beim Spekulatius(!!)essen in der Hütte |
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| Walk zu den Wainui Falls (im übrigens wurde diese Bluse von einem Hund angegriffen und ich musste das erste Mal zu Nadel und Faden greifen um die Bissstellen zu beseitigen. So siehts jetzt auch aus...) |
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| Wainui Falls |
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| Totarunuistrand |
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| Wharariki Beach |
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| Babyrobbe:) |
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| Sanddüne |
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| Farewill Spit |
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| das klarste und sauberste Wasser der Welt |
3 Kommentare:
Hallochen,
die Fotos werden ja immer interessanter.
Hoffentlich schafft Jonas es mit 3 weiblichen Wesen.
Ärgert ihn nicht zu sehr!
Alles Liebe aus Cottbus
Hi Anne,
bringst du mir BITTE so eine von den Robben mit?
Ich meine, du hast ja bestimmt noch ein bisschen Platz in deiner Kraxe. (Kein Plan wie man das schreibt ;)
Du wirst dich ärgern, denn Mama ist vor 2 Wochen weich geworden und seit dem habe ich nun rotbraune Haare!!! :P
Naja..ok...nun ist es eh schon wieder so gut wie rausgewaschen aber ich fand, es sah toll aus!
Könnte man ruhig öfters mal machen :P *höhöhö*
Naja...ich hoffe euch geht es bis jetzt gut! * :* *
Freu mich jetzt schon richtig dolle, darauf, dass du wieder kommst!!!
Auf dich wartet dein Schwesterherz <3
anne. das erste mal zu nadel und faden gegriffen um ein kleidungsstueck zu reparieren. nicht dein ernst :D
ich bin mutiere hier zum naehgott!
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