Sonntag, 14. November 2010

Zwischen Unkraut und Schneebergen

Jetzt sind wir mittlerweile schon über eine Woche bei der Baker Family und haben versucht bei dem sich anbahnendem Hochsommer Gemüse anzupflanzen, Unkraut zu zupfen und ein Müllhaus zu bauen. Alles gelang uns trotz Sonnenstich und Stress mit den Kindern sehr gut. 

unser Schlafplatz

das Baker Haus

Jonas ist stolz auf seine Tomaten

Heute wurde uns verkündet, dass wir frei haben, also nutzten wir die Zeit um zu den Bergen zu fahren, welche wir schon von weitem sahen. Hohe Eintausender, sogar noch mit Schnee oben drauf- ein Traum… man konnte sich nicht satt sehen. Wir fuhren also zum Ruahine Forest um den Bergen ein Stück näher zu kommen. Nachdem wir unser Auto irgendwo stehen ließen und ich dank des extremen Windes ein Stück Kofferraum auf den Kopf bekam, ging es los. Wir suchten uns unter den vielen Tracks einen aus und begannen unsre Wanderung mit mittelsteilen Wanderwegen, denen steile Trackingpfade, allerdings bergab, folgten. Plötzlich standen wir vor einem Fluss, der zwar wahrscheinlich im Frühling ein größeres Flussbett hat und auch aufregender ist, aber für mich war das schon hart genug. Knappe 2 Stunden ging es am Fluss auf glitschigen Steinen, barfuss durch den Fluss (am Ende doch mit Schuhen, hatte ja eh nasse Füße) und wieder und wieder über den Fluss. Reines Abenteuer, pures Adrenalin und panische Angst für mich. Ich konnte ja jederzeit hinfallen, die Steine könnten abrutschen und ich könnte mir was brechen- Panik! Jonas stärkte jedoch mein Selbstvertrauen indem er leichtfüßig von Stein zu Stein sprang und mir immer mit einer Hand zur Hilfe kam. Ich war froh endlich mit nassen Füßen am Ende des Fluss“weges“ angekommen zu sein und noch einen letzten Blick auf Berge, Schafe und grüne Hügel werfen zu dürfen. Bin nur zweimal hingefallen- yay! Am Ende der Wanderung mussten wir leider feststellen, dass anscheinend doch manche Leute was dagegen haben, wenn ein Auto irgendwo geparkt wird, denn an unserem Auto hing ein Zettel, woher wir denn die Erlaubnis hätten hier auf seinem Grundstück zu parken. Tja, wieder schlauer.
Die nächsten Tage werden mit Sandkasten bauen und weiterem Unkraut zupfen verbracht und am Ende der Woche werden wir weiter sehen, wohin uns der Weg führt. 

Berge mit SCHNEE!
der gefaehrliche Weg
Angst.



7 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

ups anne du musst jonas mal wieder die haare schneiden :D
sehr coole bilder. und die tomaten!!! suess :)

traveljonny hat gesagt…

ja maaan, hier nen friseur zu finden ist gar nicht so einfach!:)

jacob hat gesagt…

naja, jetzt kann die friseuse aus lomnizt nicht auf jonas haare losgehen =)

Es sieht schön aus, aber nicht sehr warm. Bei mir ist etwa 2 grad, ich dachte, es wäre fast sommer in neuseeland jetzt!?

liebe gruesse / Jacob

Anonym hat gesagt…

Keine Kommentare mehr ???
Das Kind steht im kalten Wasser und weint, hat den keiner mehr ein wenig Mitleid ?!
Selbst ausgesucht, liebe Anne, da musste jetzt durch.
Grüße an die Häsin, soll ja bald bei Euch aufschlagen.
Der BTT aus DD. Tschaui

Oma Gi hat gesagt…

Hallo Anne,
du stehst im Wasser und wir freuen uns über Harry Potter - der hatte es viel schwerer - kommen gerade aus dem Kino!!!!!!!
Ganz schön anstrengend - aber trotzdem wieder spannend.
Viele Grüße aus Cottbus

anne hat gesagt…

:D danke papa, das war zwar auch kein ehrliches mitleid, aber fuer mich reichts :)
ich will auch harry potter sehen!! ich muss mal sehen, wann ich mal ins kino komme...
danke euch
kuesse:-*

Anonym hat gesagt…

hehe jonas :)
abrasieren, abrasieren!
maria