Die Tage vergehen... Arbeit kommt und kommt nicht...
Dafür ist Jonas unversehrt, jedoch mit leichten Hitzeschlag (5h Autofahrt ohne Klimaanlage ist wohl kein Spaß) in Hastings angekommen und hat sich zu uns ins Zimmer gesellt. Das Auto hat sich gleich so gefreut mich zu sehen, dass sich die Autobatterie spontan entladen hat und es erst mal nicht mehr anspringen will. Heut wird jedoch getestet, ob die Aufladung über Nacht funktioniert hat.
Chef vertröstet uns jeden Tag auf den nächsten, langsam wirds uns ziemlich zu bunt. Alles soll wohl nächste Woche starten. Jedoch hat es keinen Sinn sich woanders nach Arbeit umzusehen, da die Saison überall erst Mitte November startet.
Gestern habe ich dann Jonas seinen Hitzeschlag abgenommen und bin frühzeitig ins Bett gegangen, was auch der Grund ist, wieso ich früh um 6 in den Blog schreibe. Das Wochenende soll es regnen, das wird unsere Laune sicher auch nicht sonderlich heben. Die nächsten Tage planen wir wohl unsere zukünftige Tour etwas genauer, wenn die Motivation zurückkehrt.
Ansonsten ist alles beim Alten, deswegen werde ich auch nicht jeden Tag in den Blog schreiben: Heute war schönes Wetter, wir sind rumgelaufen und haben nichts gemacht ;-)
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, mit hoffentlich nicht allzu kalten Temperaturen.
Glühwein hilft, hab ich gehört :)
Freitag, 29. Oktober 2010
Montag, 25. Oktober 2010
"Ich will nen Sommer nur für mich!"
...endlich ist auch in Neuseeland der Sommer angekommen. Jeden Tag Sonne, knapp 30°C und ein Stück braunere Haut- Richtiges Urlaubsgefühl. Die letzten und auch nächsten Tage wurden und werden mit im Park sonnen, in unserem "Garten" sonnen, viel lesen und Musik hören und abends "Party" (allerdings ist hier Party der Begriff für gemütliches Zusammensitzen, Barbecue, reden und trinken, also weniger spannend) gefüllt. Morgen gibt es sogar mal ein wenig Abwechslung, denn ich werde mich mit Dinka, dem indonesischen Mädchen, welches Jonas und ich in Rotorua kennen gelernt haben, treffen. Gestern war mein Höhepunkt des Tages als ich ein neues Bett erhielt. Ein Doppelstockbett, welches sich allerdings als eher unpraktisch rausstellte, denn jedes mal, wenn Ann eine Frau aus Taiwan sich über mir drehte, drehte sich quasi das ganze Bett. Zur Zeit sind wir 6 Leute in unserer Wohnung, mit Jonas werden wir also ab Donnerstag 7 sein. Das ist ziemlich viel für unsere kleine Wohnung... da es dem Chef jedoch nur ums Geld geht und nicht so um das Wohl der Menschen, müssen wir damit leben (angeblich wohnten schon mal 9 Leute hier zugleich...krank... wenn man bedenkt Miete für eine Woche kostet 390$ und wir bezahlen jeder knapp 100$ die Woche...). Es steht noch nicht genau fest, jedoch werde ich voraussichtlich ab Mittwoch wieder arbeiten. Thinning beginnt ab 8.10., so dass Jonas und ich dann hoffentlich hier Arbeit haben.
Mittlerweile gewöhnt man sich wirklich an den neuseeländischen Lifestyle. Wie ein echter "Kiwi" (Einwohner Neuseelands, nicht Frucht und auch nicht Vogel) laufe ich fast nur noch barfuss rum (echte Kiwis fahren sogar barfuss Auto und gehen barfuss einkaufen...) und esse nur noch goldene Kiwis und Avocados. Gestern habe ich etwas über die Maori Kultur gelernt, denn Pete, der eine Maori war wieder zu Besuch. Wenn ich also wiederkomme, kann ich euch mit dem Maorigruß begrüßen- total süß. Sich die Hand geben und die Nasen berühren. Das hat was :)
Danke an euch Lieben für die netten Kommentare und Wünsche. Freu mich besonders, dass es meine lieben Großeltern aus Dresden mal geschafft haben das Internet für sich zu entdecken.
Bitte hebt unbedingt Weihnachtssüßigkeiten, sowohl Glühwein für mich auf! Hier gibt es bis jetzt sowas noch nicht, kein Spekulatius, keine Dominosteine, etc. Das ist traurig... Aber vielleicht darf ich ja statt Eier Weihnachtsmänner suchen, wenn ich wiederkomme, da würd ich mich freuen :)
Ich schick euch Sonnenschein nach Hause!!
Mittlerweile gewöhnt man sich wirklich an den neuseeländischen Lifestyle. Wie ein echter "Kiwi" (Einwohner Neuseelands, nicht Frucht und auch nicht Vogel) laufe ich fast nur noch barfuss rum (echte Kiwis fahren sogar barfuss Auto und gehen barfuss einkaufen...) und esse nur noch goldene Kiwis und Avocados. Gestern habe ich etwas über die Maori Kultur gelernt, denn Pete, der eine Maori war wieder zu Besuch. Wenn ich also wiederkomme, kann ich euch mit dem Maorigruß begrüßen- total süß. Sich die Hand geben und die Nasen berühren. Das hat was :)
Danke an euch Lieben für die netten Kommentare und Wünsche. Freu mich besonders, dass es meine lieben Großeltern aus Dresden mal geschafft haben das Internet für sich zu entdecken.
Bitte hebt unbedingt Weihnachtssüßigkeiten, sowohl Glühwein für mich auf! Hier gibt es bis jetzt sowas noch nicht, kein Spekulatius, keine Dominosteine, etc. Das ist traurig... Aber vielleicht darf ich ja statt Eier Weihnachtsmänner suchen, wenn ich wiederkomme, da würd ich mich freuen :)
Ich schick euch Sonnenschein nach Hause!!
Freitag, 22. Oktober 2010
Ok, ein kleiner Nachtrag zum Thema Kommentare, weil mir das jetzt schon so viele geschrieben haben. Man muss sich NICHT bei Facebook, Google, Twitter etc. anmelden um einen Kommentar zu hinterlassen. Wenn man auf "0 Kommentare" klickt, kann man (bei mir ist das zumindest so) sich aussuchen, ob man Kommentare über eins der Konten machen will oder Anonym oder per Name/URL. Wenn man auf letzteres klickt, müsste es eigentlich möglich sein einen Namen wie Hans Wurst oder Oma Gisela einzugeben... Zumindest bei mir funktioniert das. Wenn es nicht funktioniert, dann tut mir das Leid, dann schreibe ich fleißig weiter Mails, es wär nur über diese äußerst praktische Funktion sehr einfach gewesen.
Aber kein Stress :)
Das Land der Kiwis chillt zur Zeit gewaltig. Möglichst wenig bewegen, denn es schmerzt immernoch alles (Aspirin versagt auch) und meine kurzzeitige Krankheit mit schönem roten geschwollenem Gesicht, welches ständig gekratzt werden möchte, ist auch wieder abgeklungen (möglicherweise eine allergische Reaktion auf die Chemikalien der Weinbäume). Gestern war hier eine heftige Party, die ich aber so gut wie möglich ignoriert hab, da ich gestern ziemlich durchhing. Die nächsten Tage werden genauso wenig bringen wie die letzten zwei. Nächste Woche Mittwoch geht es evtl. wieder aufs Vineyard.
Bis dahin, abwarten und ne Menge Tee trinken.
Aber kein Stress :)
Das Land der Kiwis chillt zur Zeit gewaltig. Möglichst wenig bewegen, denn es schmerzt immernoch alles (Aspirin versagt auch) und meine kurzzeitige Krankheit mit schönem roten geschwollenem Gesicht, welches ständig gekratzt werden möchte, ist auch wieder abgeklungen (möglicherweise eine allergische Reaktion auf die Chemikalien der Weinbäume). Gestern war hier eine heftige Party, die ich aber so gut wie möglich ignoriert hab, da ich gestern ziemlich durchhing. Die nächsten Tage werden genauso wenig bringen wie die letzten zwei. Nächste Woche Mittwoch geht es evtl. wieder aufs Vineyard.
Bis dahin, abwarten und ne Menge Tee trinken.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Liebe Eltern, Schwester, Großeltern, Tanten und Onkel, Freunde, Bekannte, keine Ahnung, wer sich das überhaupt durchliest... ;)
Ich wollte euch nur auf die Kommentarfunktion aufmerksam machen. Einfach am Ende eines Eintrages auf Kommentare klicken und da dürfte eigentlich jeder die Erlaubnis bekommen haben etwas zu schreiben. Das ist keine Aufforderung, nur ein Vorschlag, da ich häufig nicht dazu komme alle Fragen per Mail zu beantworten und öfter mal im Blog online bin.
Ich bin gerne offen für Anregungen, Wünsche und Fragen.
Danke
Mag euch :)
Anne
PS.: Nach der Nacht, die gekennzeichnet war von Rückenschmerzen, Poaua und Beinweh, ging es heut erneut bei Regen und Sturm in den Kampf gegen das böse Unkraut, den wir jedoch endgültig für uns entscheiden konnten. Die Schmerzen sind groß, das Leiden noch mehr.
Ich wollte euch nur auf die Kommentarfunktion aufmerksam machen. Einfach am Ende eines Eintrages auf Kommentare klicken und da dürfte eigentlich jeder die Erlaubnis bekommen haben etwas zu schreiben. Das ist keine Aufforderung, nur ein Vorschlag, da ich häufig nicht dazu komme alle Fragen per Mail zu beantworten und öfter mal im Blog online bin.
Ich bin gerne offen für Anregungen, Wünsche und Fragen.
Danke
Mag euch :)
Anne
PS.: Nach der Nacht, die gekennzeichnet war von Rückenschmerzen, Poaua und Beinweh, ging es heut erneut bei Regen und Sturm in den Kampf gegen das böse Unkraut, den wir jedoch endgültig für uns entscheiden konnten. Die Schmerzen sind groß, das Leiden noch mehr.
Dienstag, 19. Oktober 2010
Erster Arbeitstag
Heute fing also die Arbeit an. Ich traf mich 6.45 mit meinem neuen Arbeitsteam -bestehend aus Lukas und Andre aus Tschechien und zwei islamischen Mädchen, dessen Namen ich leider nicht schreiben kann- und wir fuhren zu einem Vineyard so groß wie ungefähr 4-5 Fußballfelder. Das heißt: Ein großes Feld mit ca. 20.000 kleinen Weinbäumen. Unsere Aufgabe: Innerhalb 10 Stunden bei 28°C im Schatten (nur leider gab es diesen nicht) kleine Äste, Blätter und Unkraut von diesen Bäumen entfernen. 10 schreckliche Stunden in der Hocke verbringen, ständig bücken, wieder aufstehen und das alles bei einer üblen Hitze und ohne Klo. Laufen, sitzen, liegen- kann ich jetzt alles nicht mehr. Rücken, Beine, Po, Nacken- alles putt :-( Eine an sich total easypeasy (wie hier alle sagen) Arbeit, die jedoch ab einer gewissen Zeit wirklich übel auf den Rücken geht. Jaja, könnte man jetzt sagen, du wolltest es ja nicht anders, bekommst ja wenigstens Geld für… HA…wenn es mal so wäre. Wir bekommen pro Baum 2,5 Cent (!), ich habe heute 20 Reihen gemacht mit ca. 150-200 Bäumen gemacht… wir haben ausgerechnet ca. 63$ für jeden (30€)- für 10 Stunden… Wirklich so gut wie nix. Aber immer noch besser als nix. Und weil es so schön war, darf ich morgen gleich nochmal ran, weil wir natürlich heute nicht alles geschafft haben. Danach habe ich wieder frei bis Mittwoch nächste Woche und dann geht das Cutting an diesen Bäumen los (Zeug abschneiden). Danach ist wieder eine Woche nichts und, wenn dann Jonas da ist und sich schon eingelebt hat, geht das Thinning von Pfirsichen los (aussortieren). Da bekommt man wohl etwas mehr Geld, jedoch auch nur, wenn man etwas erfahrener ist. Na wir werden mal sehen.
Der Abend nach dem schweren ersten Arbeitstag wurde jedoch lustig in geselliger Runde verbracht. So langsam mag ich die guten Tschechen hier. Es waren zwei Maori Männer da, die uns mit guter Laune und lustigen Sprüchen versorgten („Anne you are just 18, maybe we should call your mother and tell her, that you drink beer with some older guys. You need her permission to do that!” (Anne du bist erst 18, vielleicht sollten wir deine Mutter anrufen und ihr sagen, dass du Bier trinkst mit älteren Männern. Du brauchst ihre Erlaubnis dazu!)– ja, sie waren wirklich witzig). Der neue Lieblingsspruch ist jedoch (er kommt aller 2 Minuten) Don’t be shy (sei nicht schüchtern)!! Das wird wirklich zu allem gesagt und ist immer ein Lacher wert. „Anne, do you want some more beer?“ „No, thanks, I had enough.“ “Oh, don’t be shy!” oder “Anne, do you want to have sex with Thomas? Or maybe with Alex?” “Oh, that’s really nice, but not necessary.” “Oh, don’t be shy!” (das werde ich nicht übersetzen). Verdammt lustig was hier immer für Sprüche fallen, aber wahrscheinlich müsste man dabei sein, damit es lustig ist… Tut mir Leid, ich wollte nur auch mal meinen Spaß mit euch teilen ;) Bin am Donnerstag auch wieder zu Barbecue and Beer eingeladen
I will not be shy
Der Abend nach dem schweren ersten Arbeitstag wurde jedoch lustig in geselliger Runde verbracht. So langsam mag ich die guten Tschechen hier. Es waren zwei Maori Männer da, die uns mit guter Laune und lustigen Sprüchen versorgten („Anne you are just 18, maybe we should call your mother and tell her, that you drink beer with some older guys. You need her permission to do that!” (Anne du bist erst 18, vielleicht sollten wir deine Mutter anrufen und ihr sagen, dass du Bier trinkst mit älteren Männern. Du brauchst ihre Erlaubnis dazu!)– ja, sie waren wirklich witzig). Der neue Lieblingsspruch ist jedoch (er kommt aller 2 Minuten) Don’t be shy (sei nicht schüchtern)!! Das wird wirklich zu allem gesagt und ist immer ein Lacher wert. „Anne, do you want some more beer?“ „No, thanks, I had enough.“ “Oh, don’t be shy!” oder “Anne, do you want to have sex with Thomas? Or maybe with Alex?” “Oh, that’s really nice, but not necessary.” “Oh, don’t be shy!” (das werde ich nicht übersetzen). Verdammt lustig was hier immer für Sprüche fallen, aber wahrscheinlich müsste man dabei sein, damit es lustig ist… Tut mir Leid, ich wollte nur auch mal meinen Spaß mit euch teilen ;) Bin am Donnerstag auch wieder zu Barbecue and Beer eingeladen
I will not be shy
| in geselliger Runde Maori-Guy Jacob, Mitbewohnerin Eva, Maori-Guy Pete, Mitbewohner Thomas (von links nach rechts) |
| oben meine Zimmergenossin, Maoriguy Jacob, Eva |
Montag, 18. Oktober 2010
Te Mata Peak- o wundorscheen
Wahnsinn. Wohl der bisher schönste Ort wo ich in Neuseeland war. Eine Wahnsinnslandschaft... Windstärke über 370292 km/h (ohne Scheiß), aber einfach nur schön dort oben. Faul wie wir waren, haben wir die Strecke mit dem Auto zurück gelegt, sind nämlich 350 m (oder so) bergauf... da muss man schonmal fahren. Das Laufen wird mit Jonas wiederholt.
Der neue Tscheche, den ich jetzt kennen gelernt hab (21, Politikbegeistert und redebedürftig), ist ein ganz netter. Erzählt hat er mir allerdings nicht so nette Geschichten, die ich hier aber lieber nicht erwähnen will, weil mich meine Mutti sonst nach Hause holt. Hastings ist nämlich nicht so nett wie es nach außen hin scheint...
Habe eben noch eine neue Mitbewohnerin bekommen, Joe aus Taiwan. Sie reist mit einer Freundin umher und nächste Woche wird diese hier auch noch miteinziehen. Es wird also etwas belebter hier. Ist aber nicht schlecht so, mein Chilene aus dem Zimmer singt nämlich abends gern sehr laut... und ist auch an sich... naja sagen wir mal anders...
Bin mal gespannt wie die Arbeit morgen wird. Viel Geld wird es nicht geben, da man je nach Menge der Arbeit bezahlt wird. Und der Tscheche meinte Frauen seien (vor allem am ersten Tag) nicht so fix...
Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Wochenende, denn meine Lieben- Schule geht wieder los! HAHA
Der neue Tscheche, den ich jetzt kennen gelernt hab (21, Politikbegeistert und redebedürftig), ist ein ganz netter. Erzählt hat er mir allerdings nicht so nette Geschichten, die ich hier aber lieber nicht erwähnen will, weil mich meine Mutti sonst nach Hause holt. Hastings ist nämlich nicht so nett wie es nach außen hin scheint...
| der längste Ortsname der Welt :D |
Bin mal gespannt wie die Arbeit morgen wird. Viel Geld wird es nicht geben, da man je nach Menge der Arbeit bezahlt wird. Und der Tscheche meinte Frauen seien (vor allem am ersten Tag) nicht so fix...
Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Wochenende, denn meine Lieben- Schule geht wieder los! HAHA
Das Land des ständigen Wechsels
Ein bisschen macht mich das ja schon fertig. Gestern kam mein Chef und meinte ich kann heute endlich anfangen mit Arbeit. Hab ich mich natürlich erstmal gefreut. "At Lunchtime" war natürlich total konkret ausgedrückt, aber was solls, Hauptsache Arbeit. Gegen 12 kam dann mein Nachbar, der mich mit dem Auto mitnehmen wollte und meinte 12.45 geht es los. Schnell umgezogen. schnell arbeitsfähig gemacht... und... natürlich... 12.45 kommt mein Nachbar wieder und meint es gibt schon wieder eine Änderung. Sie seien noch nicht fertig mit irgendwas dort, wegen dem starkem Wind hier (es ist wirklich unglaublich, ca. 293002 km/h sag ich euch) und sie können erst 14 Uhr losmachen. Da es sich ja aber für mich nicht lohnen würde für die 3 Stunden solle ich doch erst morgen mitkommen und morgen gibt es richtig schön Stress auf Arbeit. Denn morgen soll schließlich alles fertig werden, zu fünft 20.000 Bäume was auch immer. Nu glar! Morgen um 6 aufstehen und von 7-17 arbeiten. Yeah, jetzt kam eben wieder der Nachbar, er nimmt mich jetzt mit zum Te Mata Peak zum wandern. Schönes Ding.
Neuseeland ist wirklich das Land des Wechsels, alles ist abhängig vom Wetter und der Stimmung des Chefs hab ich das Gefühl.
Samstag war ich im übrigen das erste Mal in Napier, leider nur nachts, weil wir dort nur zum "Party machen" waren. Viel gesehen hab ich nicht, hab mich nur sehr gefreut irgendwann das Meer zu sehen und festzustellen, dass ich am Strand bin... über mir der Sternenhimmel, der im übrigen so viel anders ist als unsrer... kein großer Wagen, kein HimmelsW... Vielleicht find ich ja noch ein Schaf am Himmel. Übrigens kann man sich mit den Tschechen prima Russisch unterhalten, denn Pivo heißt in beiden Sprachen Bier :D
Also dann, auf gehts zum fröhlichen Wandern, diesmal in anderen Schuhen!
Bilder folgen.
Neuseeland ist wirklich das Land des Wechsels, alles ist abhängig vom Wetter und der Stimmung des Chefs hab ich das Gefühl.
Samstag war ich im übrigen das erste Mal in Napier, leider nur nachts, weil wir dort nur zum "Party machen" waren. Viel gesehen hab ich nicht, hab mich nur sehr gefreut irgendwann das Meer zu sehen und festzustellen, dass ich am Strand bin... über mir der Sternenhimmel, der im übrigen so viel anders ist als unsrer... kein großer Wagen, kein HimmelsW... Vielleicht find ich ja noch ein Schaf am Himmel. Übrigens kann man sich mit den Tschechen prima Russisch unterhalten, denn Pivo heißt in beiden Sprachen Bier :D
Also dann, auf gehts zum fröhlichen Wandern, diesmal in anderen Schuhen!
Bilder folgen.
Samstag, 16. Oktober 2010
Havelock North
Anne steht auf. Schaut aus dem Fenster. Großes Stöhnen… alles voller Nebel und Wolken. Halbe Stunde später. Die Sonne ist da!! Es ist wahnsinnig heiß. Also entscheide ich mich rauszugehen und den Tag zu genießen. Es geht Richtung nächste größere Stadt Havelock North und von dort wollte ich eigentlich auf den Te Mata Peak steigen, eine Berglandschaft für die diese Gegend berühmt ist und die schon von weitem wahnsinnig schön aussieht.
Voller Elan mach ich mich also auf den Weg, wie lang der Weg sein sollte, wusst ich nicht. Merkte jedoch nach einer Stunde, dass ich mich für die falschen Schuhe entschieden hab. Nach einer schier endlosen Straße kam ich nach 1,5h in Havelock North an. Traf dort auf ein kleines Gipsy-Fest, ein kleiner Markt mit verrückt aussehenden Ständen, die vor großen Autos, die eben so verrückt aussahen aufgebaut waren.
Weiter ging es Richtung Berg…den Weg fand ich leider nicht und verlief mich auch noch total. Irgendwann fand ich mich in den Keirunga Gardens wieder, wo ich nur kurz blieb um Fotos zu machen, denn da waren mir ein paar zu große und zu viele Hunde. Auf der Suche nach einem Bus zurück, machte ich mich wieder auf den Weg in die Stadt…leider fand ich keinen Bus und lief also wieder mit meinen mittlerweile total verblasten Füßen die Straße zurück. Endlich kam ich mit Sonnenbrand wieder zu Hause an. Ich war 16km bzw. 5h gelaufen… bin ja schon ein bisschen stolz auf mich
Jetzt ist Party mit den Mitbewohnern angesagt, sie haben heut Arbeitsschluss und wollen feiern. Na mal sehen…
Schönen Samstag wünsch ich euch, meiner war jedenfalls schön!
| da sollte es raufgehen |
Weiter ging es Richtung Berg…den Weg fand ich leider nicht und verlief mich auch noch total. Irgendwann fand ich mich in den Keirunga Gardens wieder, wo ich nur kurz blieb um Fotos zu machen, denn da waren mir ein paar zu große und zu viele Hunde. Auf der Suche nach einem Bus zurück, machte ich mich wieder auf den Weg in die Stadt…leider fand ich keinen Bus und lief also wieder mit meinen mittlerweile total verblasten Füßen die Straße zurück. Endlich kam ich mit Sonnenbrand wieder zu Hause an. Ich war 16km bzw. 5h gelaufen… bin ja schon ein bisschen stolz auf mich
| Tui- der berühmte Vogel mit den Säckchen am Hals |
Jetzt ist Party mit den Mitbewohnern angesagt, sie haben heut Arbeitsschluss und wollen feiern. Na mal sehen…
Schönen Samstag wünsch ich euch, meiner war jedenfalls schön!
Freitag, 15. Oktober 2010
Die "eigenen" vier Wände + Entenbabys :)
Ich dachte heute ist es mal an der Zeit euch mein vorübergehendes Zuhause zu zeigen. Genießt also den Einblick in meine Privatsphäre...
| Die Wohnung von außen |
| Küche |
| das Wohnzimmer, besonders schön- das Bierplakat TUI |
| mein Zimmer, ja es ist unaufgeräumt... das Doppelstockbett gehört dem Chiletyp |
| und süße Entchen, sie hätten mir beinah aus der Hand gefressen, Wahnsinnsstory... (für Maria ;) ) |
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Nachtrag- Panoramas
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| Blick vom Mount Maunganui (danke Hannes:) ) |
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| Te Puke- mein erstes eigenes Panorama, yay |
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| ein See in der Nähe von Rotorua |
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| Auckland, Aussicht aus dem Fenster von Ahmed meinem CouchsurfingHost. Hat er extra für mich gemacht, danke dafür :) |
Hastings- aufregend wie eh und je
| Hastings Marktplatz |
| Hauptsache es gibt rosane Brunnen mitten auf dem Marktplatz |
| wieder mal mein Lieblingsplatz- der Cornwell Park |
| Frühling |
Nach ereignislosen Tagen kann ich euch leider nur mit Fotos beglücken und mit der Tatsache, dass mein Chef gestern kam und meinte, wenn wieder gutes Wetter ist, hat er Arbeit für mich, Wein pflücken :) Das war doch mal eine gute Nachricht, nur leider ist hier seit 4 Tagen Dauerregen und nächste Woche Ferien. Also wird das wahrscheinlich doch erst ab 25. was. Drückt die Daumen für Sonne morgen!! Anne braucht Geld ;)
Und noch eine gute Neuigkeit: Jonas kommt ab 28.10. voraussichtlich her um mit mir zu arbeiten und hier mit einzuziehen. Endlich wieder ein Auto mit dem man was anderes sehen kann und endlich wieder jemand zum reden. Freu ich mich.
Ansonsten hab ich jetzt zum 5. Mal in 5 Tagen Herr der Ringe gesehen (Reihenfolge: 1,2,1,3,3- könnt ich doch eigentlich heut nochmal den 2. sehen).
Soviel dazu.
eure Ann, Änn, Ännie, Änna, Anna... wie sie hier genannt wird
Dienstag, 12. Oktober 2010
Der Alltag kehrt ein
Erzählen kann ich zur Zeit nicht viel. Ich sitze in der Wohnung und mache den ganzen Tag quasi nichts. Heute wurde Herr der Ringe 3 geschaut und dabei geheult wie noch nie (ist ja nicht so als hätte ich den schon 10 mal gesehen oder so…), das neuseeländische Fernsehen erkundet (die Teletubbies hier rocken mehr), wieder mal gejoggt (ja, aus Langeweile hab ich beschlossen das täglich zu machen) und im Cornwell Park gechillt.
Mit Arbeit tut sich grade nichts, jedoch hoffe ich täglich auf einen Anruf von Chefe. Das Wetter hier ist so mies, dass meine Mitbewohner häufig früh angerufen werden und selber nicht arbeiten können, denn es wechselt aller 30 Minuten zwischen Regen, Hagel, Sonne, Wind… und das im Frühling. Außerdem ist es wichtig zu sagen, dass es in Neuseeland sowas wie eine Heizung nicht gibt, die Türen (auch die Haustür) unten und oben einen Schlitz haben und es überall zieht. Ich sitze hier mit 3 Pullis und 3 Paar Socken. Und während die Neuseeländer, verrückt wie sie sind, in T-Shirts rumlaufen, habe ich 3 Jacken und Handschuhe an und eine Mütze auf.
Was ein bisschen nervig ist, alle hier können nur mittelmäßig bis gar nicht Englisch. Die Tschechen reden also Tschechisch und die Chilaner (sagt man das so?) reden Spanisch… manchmal komm ich mir ein wenig dumm vor. Aber, wenn wir alle zusammen sitzen, gibt es eine Regel: Nur Englisch oder ein wenig Deutsch. Denn Deutsch verstehen sie alle (die Chilaner hatten 13 Jahre Deutsch!!).
Ich habe jetzt die Instant-Nudeln und Rotbuschtee mit Milch (meine Hauptmahlzeit am Tag) für mich entdeckt.
Ich war in der Post und fragte wie viel ein Paket nach Deutschland kostet. Sie wollen für 5kg 120$ (70€) und es braucht 25 Tage, also lasse ich das.
Ich habe eine Stunde in einem SecondHandBuchladen verbracht und mir am Ende doch nur ein Buch gekauft.
Ich habe meine Packung Frustchips schließlich doch an die Enten verfüttert.
Ich habe in dem Park Vogelkäfige mit wunderschönen Papageien und Regenbogenvögeln entdeckt.
Ich habe das angeblich beste neuseeländische Bier (Steinlager) und die angeblich beste neuseeländische Limonade (L&P) kennen gelernt, wie gesagt… „angeblich“.
Ich habe meine erste Waschmaschine alleine angestellt (hier wäscht man kalt, das ist komisch).
Wie man sieht, alles ist gut und normal.
Ich vermisse euch alle so sehr… vor allem heute, als ich den ganzen Tag allein in der Wohnung war. Es ist eben doch schöner, wenn man seine lieben Freunde, seinen lieben Freund und seine liebe Familie um sich hat. Ihr fehlt mir sehr…!
Mit Arbeit tut sich grade nichts, jedoch hoffe ich täglich auf einen Anruf von Chefe. Das Wetter hier ist so mies, dass meine Mitbewohner häufig früh angerufen werden und selber nicht arbeiten können, denn es wechselt aller 30 Minuten zwischen Regen, Hagel, Sonne, Wind… und das im Frühling. Außerdem ist es wichtig zu sagen, dass es in Neuseeland sowas wie eine Heizung nicht gibt, die Türen (auch die Haustür) unten und oben einen Schlitz haben und es überall zieht. Ich sitze hier mit 3 Pullis und 3 Paar Socken. Und während die Neuseeländer, verrückt wie sie sind, in T-Shirts rumlaufen, habe ich 3 Jacken und Handschuhe an und eine Mütze auf.
Was ein bisschen nervig ist, alle hier können nur mittelmäßig bis gar nicht Englisch. Die Tschechen reden also Tschechisch und die Chilaner (sagt man das so?) reden Spanisch… manchmal komm ich mir ein wenig dumm vor. Aber, wenn wir alle zusammen sitzen, gibt es eine Regel: Nur Englisch oder ein wenig Deutsch. Denn Deutsch verstehen sie alle (die Chilaner hatten 13 Jahre Deutsch!!).
Ich habe jetzt die Instant-Nudeln und Rotbuschtee mit Milch (meine Hauptmahlzeit am Tag) für mich entdeckt.
Ich war in der Post und fragte wie viel ein Paket nach Deutschland kostet. Sie wollen für 5kg 120$ (70€) und es braucht 25 Tage, also lasse ich das.
Ich habe eine Stunde in einem SecondHandBuchladen verbracht und mir am Ende doch nur ein Buch gekauft.
Ich habe meine Packung Frustchips schließlich doch an die Enten verfüttert.
Ich habe in dem Park Vogelkäfige mit wunderschönen Papageien und Regenbogenvögeln entdeckt.
Ich habe das angeblich beste neuseeländische Bier (Steinlager) und die angeblich beste neuseeländische Limonade (L&P) kennen gelernt, wie gesagt… „angeblich“.
Ich habe meine erste Waschmaschine alleine angestellt (hier wäscht man kalt, das ist komisch).
Wie man sieht, alles ist gut und normal.
Ich vermisse euch alle so sehr… vor allem heute, als ich den ganzen Tag allein in der Wohnung war. Es ist eben doch schöner, wenn man seine lieben Freunde, seinen lieben Freund und seine liebe Familie um sich hat. Ihr fehlt mir sehr…!
| ein kleiner Durchgang im Cornwell Park, auf der rechten Seite sind die Vogelkäfige |
| für Maria :) |
| mein Stammsitzplatz, chin. Pavillon |
| total begeistert von der Limonade... |
Montag, 11. Oktober 2010
Sonntag, 10. Oktober 2010
Heute bin ich in meine erste „eigene Wohnung“ gezogen. Besser gesagt meine erste WG. Ich wohne jetzt in einer 4 Raumwohnung mit 4 anderen Leuten. Einer Frau und einem Mann aus Tschechien und zwei Jungs aus Chile. Sie sind alle ein wenig älter als ich, ich bin glaub hier in der Umgebung die jüngste. Ich schlafe in einem Zimmer mit drei Betten mit dem einen aus Chile zusammen. Die Wohnung ist ok soweit. Ziemlich groß, aber halt nicht viele Einrichtungsgegenstände. Hab heute auch den Chef kennen gelernt, auch aus Tschechien, komisch hier sind irgendwie alle aus Tschechien. Er nimmt mich morgen mit ins Office um zu schauen, ob es Arbeit für mich gibt, er klang optimistisch, doch die meiste Arbeit beginnt erst ab 25.10., weil davor hier Ferien sind und da gibt es keine Arbeit. So lang mag ich aber eigentlich nicht hier bleiben… Mal sehen, vielleicht einen Monat oder so, bis Jonas wieder frei ist. Ich zahl wöchentlich 95$ (mit Internet 105$ also quasi 60€).
Heut bin ich den ganzen Tag in Hastings rumgelaufen, habe die drei Shoppingscentren und einen wunderschönen Park entdeckt und zum Glück auch einen SecondHandBuchladen, in dem ich wohl viel Zeit verbringen werde. Weil sonst ist in Hastings nichts. Wie jede neuseeländische Stadt nicht schön zum anschauen, sondern eher zum Arbeiten.
Jetzt schau ich schon zum zweiten Mal seit ich in Neuseeland bin „Herr der Ringe“, irgendwie stehen hier alle drauf ;)
Heut bin ich den ganzen Tag in Hastings rumgelaufen, habe die drei Shoppingscentren und einen wunderschönen Park entdeckt und zum Glück auch einen SecondHandBuchladen, in dem ich wohl viel Zeit verbringen werde. Weil sonst ist in Hastings nichts. Wie jede neuseeländische Stadt nicht schön zum anschauen, sondern eher zum Arbeiten.
Jetzt schau ich schon zum zweiten Mal seit ich in Neuseeland bin „Herr der Ringe“, irgendwie stehen hier alle drauf ;)
Hastings
Auf der Suche nach Arbeit ging es also weiter nach Hastings. Davor war allerdings noch ein eintägiger Zwischenstopp in Rotorua angesagt. Ich nahm gleich das erstbeste und billigste Hostel und fand mich in einem 10 Bettzimmer mit zwei Chinesinnen wieder. Ich sag euch, wenn ihr schlafen wollt, dann versucht es nie in einem Zimmer mit Chinesinnen. Wenn sie mit euch Englisch reden wollen, versteht man kein Wort und dann telefonieren sie die ganze Nacht in dieser Sprache, die so lustig klingt, dass man sie am liebsten die ganze Zeit auslachen will. Darf man ja aber nicht…
Den Tag in Rotorua verbrachte ich mehr oder weniger damit durch den Government Garden zu laufen, ein englisch angelegter Garten mit ein bisschen Ureinwohnerkultur der Maori und überall mal für eine halbe Stunde zu schlafen. Das ging ganz gut, auch wenn die Kiwis komisch schauten- ein blondes total fertig aussehendes Mädchen mit Kapuze und Sonnenbrille liegt einfach so auf einer Parkbank am See und schläft....
Der Bus am Nachmittag fuhr mich schließlich nach Hastings. Eine Stadt, die selbst im Dunkeln nicht schön ist. Hier sitze ich jetzt. In einem Appartement mit 3 Tschechen, die selber zur Zeit keine Arbeit haben und auch auf ein Angebot der Firma warten. Das sind hier wohl Wohnungen für Arbeiter und alle warten darauf, dass man mal für 1,2 Tage oder Wochen Arbeit bekommt. Ich hoffe es klappt bei mir schnell, so wohl fühl ich mich hier nämlich nicht. Es sind ganz nette Leute, ein 28jähriger Rock und Metalfan (er kennt sogar die Ärzte!!), ein 23jähriger Electrohörer (ich habe ihm Paul Kalkbrenner empfohlen^^) -von beiden werde ich in Zukunft viel Musik bekommen- und ein etwas älterer stiller Mann. Alle sprechen mittelmäßiges Englisch, einer versteht sogar Deutsch und wir schauen die neuseeländischen Charts von 2000-2010 und wetten wer in die Top10 kommt (einer wettet auf Tokio Hotel auf der 1:D). So schlecht hab ichs also nicht, nur die Wohnung lässt zu Wünschen übrig… Sie haben nicht mal Geld für Bier, dabei wär hier bisschen Stimmung angebracht;) Aber alles in allem sehr nette Typen, die wirklich den ganzen Tag nix machen. Morgen kommt dann der Chefofsjanze und mit ihm wird alles geklärt und dann werd ich wohl auch umziehen. Mal sehen, bin gespannt. Schnell Arbeit bitte, alles andere ist mir ziemlich egal…
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Always look on the right side of the road...
Der letzte Abend bei Bheema wurde mit einer Nachtwanderung abgeschlossen. Auf der Suche nach Glühwürmchen trafen wir aber leider nur auf eine kleine Eule, einen Igel und 22 Possums (die sind hier übrigens eine Seuche, die Leute überfahren sie extra, das erklärt auch, dass man auf den neuseeländischen Straßen aller 20m ein totes Possum findet).
Am nächsten Morgen machten wir uns schweren Herzens auf nach Te Puke, denn der Abschied von den lieben Leuten fiel schon ein wenig schwer, außerdem sollte nun ein Jonas-freier Monat vor mir liegen. Mit ACDC im Ohr setzte mich Jonas in Te Puke ab und ich entdeckte schnell Manu und Johannes, die mich mit zum „Strand“ nahmen. Es stellte sich jedoch eher als ein Ablageplatz für tausende von hübschen Muscheln raus. Das Wetter lud eh nicht zum ins Wasser gehen ein. Wieder zurück im Hostel unterhielt ich mich mit ein paar Mädchen aus Deutschland (apropo in diesem Hostel sind 80 Prozent Deutsche, der Rest ist schwedisch). Sie erzählten mir, dass sie jetzt noch Arbeit hätten, diese jedoch bald endet und es neue Arbeit erst ab 15.10. wieder gibt. Das heißt…wieder neu nach Arbeit suchen. Ich beworb mich an einigen Stellen und bekam sogar überraschenderweise positive Antworten. Habe eben eine Bewerbung für Äpfel und Pfirsiche aussortieren abgeschickt. Nach vielen Runden Pool ging ich total fertig in Jonas EinMannZelt, welches er mir zum Glück geliehen hatte. Aber schlafen war nicht. Jedes Mal, wenn ein Auto vorbeifuhr, also aller 30 sek. vibrierte der ganze Boden und es waren gefühlte -20°.
Nach wenigen Stunden Schlaf hieß es aufstehen und Beschäftigung suchen. Drei deutsche Mädels wollten sich Fahrräder ausleihen und zu einem Wasserfall, der 14 km entfernt sein sollte, fahren. Ich klinkte mich spontan ein. Schade nur, dass von diesen 14 km es 7 km bergauf ging und zwar Schotterstraße. So wurde es mehr oder weniger eher eine Wanderung, dafür war es rückzu umso schöner, aber bewegen können wir uns jetzt alle nicht mehr. Sowieso im Linksverkehr fahren, war wirklich eine Herausforderung. Dafür war der Wasserfall 25m hoch und war es wirklich wert.


Ich hoffe, dass ich die Tage was von der Apfelfarm in Hastings höre oder von der anderen Farm im Norden für Süßkartoffeln, damit ich so schnell wie möglich Arbeit hab. Das Hostel ist zwar ganz angenehm (ein wenig Landheimatmosphäre wegen all der Deutschen), aber ich würde trotzdem gern endlich Geld verdienen. Jonas ist auch gut in Coromandel angekommen und wie sollte es anders sein sind alle WWOOFer bei ihm Deutsche… das wird ihn sicherlich ärgern.
Schönen Tag wünsch ich euch, ich denk an euch.
Am nächsten Morgen machten wir uns schweren Herzens auf nach Te Puke, denn der Abschied von den lieben Leuten fiel schon ein wenig schwer, außerdem sollte nun ein Jonas-freier Monat vor mir liegen. Mit ACDC im Ohr setzte mich Jonas in Te Puke ab und ich entdeckte schnell Manu und Johannes, die mich mit zum „Strand“ nahmen. Es stellte sich jedoch eher als ein Ablageplatz für tausende von hübschen Muscheln raus. Das Wetter lud eh nicht zum ins Wasser gehen ein. Wieder zurück im Hostel unterhielt ich mich mit ein paar Mädchen aus Deutschland (apropo in diesem Hostel sind 80 Prozent Deutsche, der Rest ist schwedisch). Sie erzählten mir, dass sie jetzt noch Arbeit hätten, diese jedoch bald endet und es neue Arbeit erst ab 15.10. wieder gibt. Das heißt…wieder neu nach Arbeit suchen. Ich beworb mich an einigen Stellen und bekam sogar überraschenderweise positive Antworten. Habe eben eine Bewerbung für Äpfel und Pfirsiche aussortieren abgeschickt. Nach vielen Runden Pool ging ich total fertig in Jonas EinMannZelt, welches er mir zum Glück geliehen hatte. Aber schlafen war nicht. Jedes Mal, wenn ein Auto vorbeifuhr, also aller 30 sek. vibrierte der ganze Boden und es waren gefühlte -20°.
Nach wenigen Stunden Schlaf hieß es aufstehen und Beschäftigung suchen. Drei deutsche Mädels wollten sich Fahrräder ausleihen und zu einem Wasserfall, der 14 km entfernt sein sollte, fahren. Ich klinkte mich spontan ein. Schade nur, dass von diesen 14 km es 7 km bergauf ging und zwar Schotterstraße. So wurde es mehr oder weniger eher eine Wanderung, dafür war es rückzu umso schöner, aber bewegen können wir uns jetzt alle nicht mehr. Sowieso im Linksverkehr fahren, war wirklich eine Herausforderung. Dafür war der Wasserfall 25m hoch und war es wirklich wert.
| Lissi, Franzi, ich und Luise |
Ich hoffe, dass ich die Tage was von der Apfelfarm in Hastings höre oder von der anderen Farm im Norden für Süßkartoffeln, damit ich so schnell wie möglich Arbeit hab. Das Hostel ist zwar ganz angenehm (ein wenig Landheimatmosphäre wegen all der Deutschen), aber ich würde trotzdem gern endlich Geld verdienen. Jonas ist auch gut in Coromandel angekommen und wie sollte es anders sein sind alle WWOOFer bei ihm Deutsche… das wird ihn sicherlich ärgern.
Schönen Tag wünsch ich euch, ich denk an euch.
Dienstag, 5. Oktober 2010
Just chillin'
Total gechillter Tag. Früh ist Jonas kostenfrei Kajak gefahren und danach noch fast 5 Minuten schwimmen gewesen (das Wasser ist so kalt und Jonas ist nun mal ein Weichei ;) ) und danach haben wir mit unseren anderen Mitbewohnern eine Wanderung zu einem Krater gemacht und sind Johnny Cash singend durch den Wald gezogen. Die Leute sind wirklich alle sehr interessant, man lernt viel über die Kultur von anderen Ländern und es gibt viel ausländisches Essen. Auch wenn es ein wenig Hostelatmospähre hat, ist es wirklich sehr lustig. Den Rest des Tages saßen wir im Garten und genossen die Sonne bzw. suchten nach Arbeit. Das indonesische Mädchen namens Dinka hilft mir wirklich sehr bei allem.
Der Höhepunkt des Tages war eigentlich, dass mich Manuel (den ich im Filmcamp 2007 kennen gelernt hab und der zur Zeit auch in Neuseeland mit einem Freund work and travelt) anrief um mir zu sagen, dass sie zur Zeit in dem Hostel schlafen, wo ich auch ab morgen schlafe und, dass da nur Deutsche sind und es keine Arbeit gibt. Auf der einen Seite sehr erfreulich, da kenn ich wenigstens 2 Leute, jedoch auf der anderen Seite sehr enttäuschend...wieder keine Arbeit für Anne. Hab mich jetzt an einigen Fruitpicking Stellen beworben, an einigen wurd ich schon abgelehnt, aber ich bin zur Zeit ein wenig optimistisch. Das wird schon alles.
Jetzt gibt es thailändischen Reis mit scharfem Gemüse (es gibt jeden Abend scharf, es ist grandios) und Avocadocreme gemacht von Jonas und mir. Wir haben nämlich jetzt ein super Rezept dafür und weil wir so viel umsonst bekommen haben von der Tauranga Familie (hier kostet eine Avocado an die 3$) können wir hier alle mit unserem leckeren Dipp begeistern.
:)
Der Höhepunkt des Tages war eigentlich, dass mich Manuel (den ich im Filmcamp 2007 kennen gelernt hab und der zur Zeit auch in Neuseeland mit einem Freund work and travelt) anrief um mir zu sagen, dass sie zur Zeit in dem Hostel schlafen, wo ich auch ab morgen schlafe und, dass da nur Deutsche sind und es keine Arbeit gibt. Auf der einen Seite sehr erfreulich, da kenn ich wenigstens 2 Leute, jedoch auf der anderen Seite sehr enttäuschend...wieder keine Arbeit für Anne. Hab mich jetzt an einigen Fruitpicking Stellen beworben, an einigen wurd ich schon abgelehnt, aber ich bin zur Zeit ein wenig optimistisch. Das wird schon alles.
Jetzt gibt es thailändischen Reis mit scharfem Gemüse (es gibt jeden Abend scharf, es ist grandios) und Avocadocreme gemacht von Jonas und mir. Wir haben nämlich jetzt ein super Rezept dafür und weil wir so viel umsonst bekommen haben von der Tauranga Familie (hier kostet eine Avocado an die 3$) können wir hier alle mit unserem leckeren Dipp begeistern.
:)
| oben die zwei Germangirls Hannah und Thea, dann das indonesische Mädchen Dinka und rechts Arik aus der USA |
Montag, 4. Oktober 2010
Blubb Blubb
| unser Auto wurde gepimpt :) |
Nach einem kurzem Zwischenhalt in einem Maoridorf, wo aber grade Rummel war, also weniger interessant, ging es weiter zu einem Geysir (ja Mama, es gibt sie wirklich in Neuseeland, nicht nur in Island). Da wir keine 25$ für den Eintritt zahlen wollten, stellten wir uns dreist wie wir sind an den Zaun und sahen durch den Zaun alles was es wichtiges zu sehen gab. Die große Explosion war schon vorbei, aber es war trotzdem ein bisschen beeindruckend.
Weiter ging es zum Blue Lake, der wirklich sehr blue war und auch einen wunderschönen Walkway around the Lake hatte. Das Wetter war heut so verdammt schön, wir lagen erstmal eine Weile in der Sonne und genossen dieses Urlaubsfeeling.
Der Redwood sollte weiterhin einen tollen Park abgeben, also nichts wie hin. Angekommen stellten wir fest... wir befinden uns eben in einem deutschen Wald, oder? Es war verrückt, keine Ahnung wie sie das cool finden können, aber hier ist das wohl etwas besonderes. Ja, die Bäume hatten einen dicken Stamm und ja, sie waren ein wenig rot angehaucht, aber den Rummel war das doch wirklich nich wert.
Wieder beim lieben Beehma angekommen, lernten wir die neuen Couchsurfer kennen. Zwei deutsche Mädchen und einen Amerikaner. Der Abend endete lustig mit neuseeländischen Bier und komischen Gemüse, welches zu Milchgrieß verarbeitet wurde und Geschichten aus jedem Land.
In diesem Sinne have a good night :)
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