Den letzten Tag in Auckland hatten wir mit einer mehrstündigen Wanderung bei praller Sonne erfolgreich hinter uns gebracht. Nachdem wir dann mehr oder weniger ins Bett unserer CouchsurfingHosts fielen, trafen wir uns gestern früh um 7 um Richtung Tauranga aufzubrechen. Vor uns lag eine zweistündige Reise mit dem „Nakedbus“ quer durch grüne Hügel, grüne Hügel und noch mehr grüne Hügel. Überall natürlich mehr Kühe und Schafe als Einwohner, sogar Lamas gab es zu sehen. Angekommen in Tauranga setzten wir uns erstmal mit unserer neuen Unterkunft für die Nacht auseinander. Jonas hatte kurzfristig eine Familie auf Couchsurfing angefragt und sie hatten spontan zugesagt. Es stellte sich als richtige Entscheidung raus. Denn diese Familie ist einfach… Wahnsinn. Wir hatten zwei Schlafzimmer zur Auswahl, wurden hingefahren, wo wir wollen, hatten ein Abendmahl vom feinsten, Jonas durfte kostenlos in Hot Pools schwimmen und es wurde sogar ein Auto mit uns gesucht. Denn… neue Entscheidung: Jonas und ich wollen uns ab November ein Auto leisten, möglich billig, aber praktisch, so dass man auch darin schlafen kann. Das spart die lästigen Hostelkosten und auch die Frage, wo das Gepäck tagsüber zu lagern ist, man ist natürlich auch um einiges unabhängiger und kommt zu Orten, die man sonst nie sieht. Zur Zeit haben wir ein paar Autos im Blickwinkel in der Preisklasse von 1000-2500$ (ca. 600-900 Euro für jeden). Mit einer Wanderung um den See, der zentral in der Stadt liegt, erkundeten wir die Natur und leider nicht vorhandene Tierwelt Neuseelands und trafen auf schöne Wege und neue Blumen und Bäume. Tauranga an sich ist eher eine mittelmäßige Arbeitsstadt, die nicht unbedingt zum anschauen geeignet ist. Heute werden wir allerdings eine Tageswanderung zum Mount Irgendwaskomischeswasmannichtaussprechenkann machen und dort drumherum und hoch und runter laufen- die Wanderschuhe werden eingeweiht.
Donnerstag, 30. September 2010
Dienstag, 28. September 2010
Jonas ist da! Und alles ist endlich toll! Anne ist nicht mehr allein! YAY!
Also nachdem ich heut bei dem guten Holländer angekommen bin und es einen Begrüßungswein gab, hab ich mich mit Jonas am Skytower getroffen. Und ich habe erneut festgestellt, wie sehr ich ihn mag und wie verrückt er eigentlich ist. Ich bin nach 4 Tagen immer noch gejetlagt und will am liebsten ununterbrochen schlafen und der Gute rennt hier total happy durch die vielen Straßen Aucklands. Das wird noch lustig. Morgen werden wir nochmal ein paar schöne Orte in Auckland suchen, ja denn diese gibt es hier auch manchmal zur Abwechslung und dann werden wir Richtung Tauranga fahren und dort noch ein bisschen Traveln, bevor es dann irgendwann ernst wird und das große Worken anfängt.
So jetzt wartet eine Miniminiminicouch auf mich, es wird also interessant.
Gute Nacht
Also nachdem ich heut bei dem guten Holländer angekommen bin und es einen Begrüßungswein gab, hab ich mich mit Jonas am Skytower getroffen. Und ich habe erneut festgestellt, wie sehr ich ihn mag und wie verrückt er eigentlich ist. Ich bin nach 4 Tagen immer noch gejetlagt und will am liebsten ununterbrochen schlafen und der Gute rennt hier total happy durch die vielen Straßen Aucklands. Das wird noch lustig. Morgen werden wir nochmal ein paar schöne Orte in Auckland suchen, ja denn diese gibt es hier auch manchmal zur Abwechslung und dann werden wir Richtung Tauranga fahren und dort noch ein bisschen Traveln, bevor es dann irgendwann ernst wird und das große Worken anfängt.
So jetzt wartet eine Miniminiminicouch auf mich, es wird also interessant.
Gute Nacht
Nachdem ich gestern einen echt verrückten Abend hatte (ein Afrikaner wollte, dass ich bei ihm wohne und mit ihm reise und mich wie eine Prinzessin behandeln, als ich aber ablehnte, hat er mir immerhin 50$ geschenkt), kam ich ein bisschen verwirrt bei meinem Couchsurfer-Host an. Ein wirklich netter Student aus Saudi Arabien, der seit 2 Jahren in Auckland wohnt. Es war wirklich ein schöner Abend, er zeigte mir seine Photos, er ist ein echt guter Photograph und gab mir Tipps zu Neuseeland. Heute brachte er mich sogar noch zu meinem neuen Host. Ein auch sehr netter Holländer, der sehr gut Deutsch spricht und mir die holländischen Coffeeshops näher erklärt hat.
UUUUUUUnd jetzt...... treff ich Jonas, yaaaay :) er ist vor einer halben Stunde raus aus dem Flieger und kommt bald am Skytower an. Näheres gibts heute Abend.
UUUUUUUnd jetzt...... treff ich Jonas, yaaaay :) er ist vor einer halben Stunde raus aus dem Flieger und kommt bald am Skytower an. Näheres gibts heute Abend.
Montag, 27. September 2010
Der Tag fing ja schon mal super an. Ich wache auf und denke ich bin in meinem Bett… tja, schade. Kein weiches großes Bett in dem nach Möglichkeit auch noch jemand neben mir liegt, nein, nur ein blödes Doppelstockbett und 5 andere Leute mit im Zimmer.
Marai und ich haben versucht bis 13 Uhr die Zeit totzuschlagen, was verdammt schwer war. Von Cafe zu Burger King zu irgendeiner Bank auf der man mal entspannen kann. Denn heut hieß es, raus aus dem Hostel und mit der 15kg Kraxe durch die Stadt. Während dann irgendwann ihr Bus kam und man vorerst Abschied nehmen musste, machte ich mich danach auf dem Weg erstmal eine Unterkunft zu finden. Ich wurde fündig. Dank einer Last Minute Anzeige auf Couchsurfing, bekam ich gleich mehrere Angebote. Heut werde ich bei einem 24 jährigen Araber schlafen und morgen bei einem jungen Partytyp, der auch sehr gut Deutsch spricht. Als ich dieses Problem abgehakt hatte, machte ich mich auf zum One Tree Hill (wie ich dachte)- einem Hügel mit einer 360° Sicht über Auckland. In meinem Lonely Planet stand man solle den und den Bus Richtung dahin nehmen. Apropo Bus: Das ist hier wirklich nicht leicht. Es gibt keine Fahrpläne, Busse kommen irgendwann, Haltestellen haben Nummern und keine Namen und an den Haltestellen stehen dann auch meistens nur diese Nummern oder einfach gar nichts dran und die Busse halten irgendwo, manchmal fahren sie auch an dir vorbei, weil du nicht ordentlich gezeigt hast, dass du mitfahren willst. Kein Wunder, dass ich irgendwo einfach ausgestiegen bin, weil ich dachte da wärs. Tja… da hab ich mich geirrt. Nachdem ich eine Stunde lang mit 15kg hinten und 5 kg vorn rumgelaufen bin und auf keine Menschenseele traf, kam ich irgendwann am Garden Eden an und die wollten auch noch Haufen Eintritt. Wo war ich also? Ich schaute auf der Karte nach…. Völlig falsche Richtung. Geil… also wieder alles zurück zur Bushaltestelle. Jetzt versuche ich weiter die Zeit totzuschlagen, damit es endlich 20 Uhr wird und ich irgendwo schlafen kann.
Es fehlt wirklich jemand, der auf mich aufpasst. Ich habe null Orientierung und vergesse ständig zu essen. Heute gab es eine Nektarine, einen Apfel und eine Banane. Natürlich spielt da auch der Geiz eine Rolle, da es mir durch die Währung hier alles so teuer vorkommt, aber Appetit hab ich auch keinen mehr. Ist wohl alles zu aufregend und das Heimweh hat mich sowieso schwer erwischt, vor allem immer, wenn ich alleine bin. Dabei gibt es hier eine Riiiiiiiesen- und absolut geniale Auswahl an Suessigkeiten und Naschwerk, haufen Muffins, Lemmingtons, Kuchen und andere leckere Dinge.
Trinken wäre eigentlich auch mal keine schlechte Idee…
Sonntag, 26. September 2010
Ein Tag auf einem Vulkan
Gestern war zur Abwechslung mal ziemlich gutes Wetter, weswegen ich mir auch prompt Sonnenbrand geholt habe. Es ist kein Vergleich zu einem sonnigen Tag in Deutschland, aber da über Neuseeland direkt das Ozonloch ist, sollte man hier wirklich bisschen aufpassen. Allerdings hatten wir es verpennt Sonnencreme mitzunehmen… schade, jetzt bin ich eine Tomate.
Nachdem ich vorgestern ziemliches Heimweh hatte, ein bisschen weinend im Hostel saß und ein lustiger Mensch auf mich zukam und meinte; „Oh don’t be sad. You want a free hug? Then everything will be better.“, mich dann in den Arm nahm, mir seinen lustigen Ohrring zeigte und mir erklärte wieso ihn sein Vater Elvis genannt hat (er war Elvisfan) und es mir dann besser ging, hatte ich wieder eine wunderbar anstrengende Nacht. Dafür sollte jedoch der nächste Tag umso erfreulicher werden. Marai und ich fuhren mit der Fähre (auf der wir natürlich, wie könnte es anders sein, 5 deutsche Mädels trafen, rückzu im übrigen nochmal 3 Deutsche) zu Rangitoto, einem Vulkan, der vor 600 Jahren ausgebrochen war und jetzt als Insel für Touristenwanderungen ausgeschrieben ist. Auf dieser „Insel“ wohnen sogar ein paar wenige Menschen, ohne Strom und Wasser, ohne Einkaufsmöglichkeit und Transportmittel. Ganz süße kleine Häuser. Es ist wirklich wunderschön dort. Überall schwarze getrocknete Lava, kleine Strände, tiefer Urwald (ich habe meine erste Spinne in Neuseeland entdeckt!), verrückte Vögel und einfach eine wunderschöne Landschaft. Bis auf den Vulkan haben wir es allerdings nicht geschafft, dafür sind wir aber 3-mal im Kreis gelaufen- muss ja.
| why worry... |
Abends haben wir uns mit einem Mittdreißiger Engländer, welcher schon seit 2 Jahren in Australien und jetzt in Neuseeland wohnt, die fast schöne Stadt bei Nacht angeschaut und festgestellt: In Auckland sollte es lieber immer Nacht sein. Ich freu mich schon, wenn ich hier mal rauskomme. Marai fährt jetzt weiter zur Bay of Plenty Richtung Nordosten und hofft dort auf einer Kiwifarm Arbeit zu finden. Ich warte noch auf Jonas, keine Ahnung wo ich die Nächte noch verbringen soll, ich kann dieses Hostel nicht mehr sehen, und dann… mal weiter sehen. Habe in dem Cafe, wo Jonas bald arbeitet angefragt und ansonsten fahr ich vielleicht auch Richtung Bay of Plenty, da soll es wirklich viel Farmarbeit geben. Werde wohl heute den Tag alleine verbringen, vielleicht mal zum One Tree Hill fahren oder ein paar Museen besuchen und dann morgen endlich auf Jonas treffen und nicht mehr einsam sein- das wird schön J
In Neuseeland war übrigens die letzte Nacht Zeitumstellung, eine Stunde vor, sprich Sommerzeit. Was eher bescheiden ist… denn bei euch ist jetzt bald eine Stunde zurück… d.h. uns trennen weitere 2 Stunden… weniger Rechnerei, dafür wird es mit in Kontakt bleiben wirklich langsam sehr kompliziert- aber wir schaffen das, das weiß ich.
Ich vermiss euch alle wahnsinnig!
| Countdown zur Rugbyweltmeisterschaft... ja, die spinnen die Neuseelaender |
| Marai und ich |
Habe jetzt übrigens eine neuseeländische Handynummer, wenn mir also jemand Sms schreiben will oder mich anrufen, einfach unter:
0064220174347
oder
+64220174347
wenn ihr mich von Deutschland billig aufs Handy anrufen wollt, dann meldet euch mal per Facebook bei meiner Mama, die hat da eine Seite, das kostet 9ct pro min. Ansonsten versucht doch bei Skype online zu sein, ich weiß immer nicht wie ich es schaffe, aber vielleicht klappt es ja zufällig mal.
Und verzeiht mir, wenn ich nicht auf jede Email antworten kann. Es ist sehr schwer in einer Stunde Internet immer alles zu schaffen. Ich brauch ja schließlich auch Unterkunft und Arbeit.
Apropo, habe von Jonas' Cafe eine Absage bekommen, wie könnte es anders sein. Es ist ein wenig deprimierend. Keine Ahnung, was ich jetzt machen soll oder wo ich überhaupt heute Nacht schlafen soll. Warte erstmal auf Jonas, den Retter in der Not.
Samstag, 25. September 2010
Ich nutze es aus, dass ich noch taeglich ins Internet kann, wird wohl bald alles bisschen anders sein, aber zur Zeit hab ich wirklich nicht viel zu tun und die Stadt ist einfach nur... nicht wahnsinnig schoen. Alles sehr gross und dreckig und das Wetter laed auch nicht wirklich ein.
Bin heute mit dem Maedchen, welches ich kennen gelernt hab (Marai aus Aachen) durch Auckland gelaufen. Wir haben uns alles geholt was man fuer den Anfang braucht. Konto eroeffnet, SIM Card (Handynummer schreib ich morgen) etc. Wir haben ausserdem einen Supermarkt gefunden, anscheind der einzige in dieser Riesenstadt, 24/7 offen, gross und Haufen Leute (uebrigens sind 90 Prozent der hier lebenden Leute Asiaten, wieso auch immer...) und es gibt kein Wasser mit Kohlensaeure, es ist schrecklich. Spaeter sind wir mit einem Shuttle zu einer Unterwasserwelt gefahren und haben Haie, 2-Meter-Rochen, Pinguine und anderes Getier angeschaut. War wirklich schoen dort. Es ist lustig zu hoeren, wie kleine Kinder Englisch rumschreien: "Eyyy there is Nemo and ohhh der is Dorie" Sowieso verrueckt diese englische Sprache, ich versteh ungefaehr die Haelfte, wenn ueberhaupt. Alle reden schnell oder nuscheln oder haben einfach einen komischen Akzent... werd ich mich wohl dran gewoehnen muessen.
Der Aucklaender Strand ist dafuer wirklich schoen, total viele Muscheln. Schade, dass ich keine mitnehmen kann, ist alles bisschen unpraktisch mit der Kraxe. Abends haben wir dann gekocht und in der Kueche unseres Hostels festgestellt, dass wir uns grade mit 5 anderen Deutschen in einem Raum befinden, das war lustig. Freitag, 24. September 2010
aufgewacht, die sonne lacht... nicht.
Eins kann ich euch sagen: Es ist nicht lustig mit 10 anderen Menschen in einem Zimmer zu schlafen. 2 aufgedrehte Ammimaedchen, die die ganze Nacht Party machen und dann erst um 5 ins Bett gehen und andere sehr laute und schnarchende Menschen... keine Freude. Oropax ist bis jetzt das nuetzlichste Mitbringsel. Habe auch eine Deutsche in meinem Zimmer, mit ihr werd ich heut die Stadt erkunden und die ersten Schritte wie Sim Card und Konto etc. erledigen. Wuerde mich total freuen hier mal einen Supermarkt zu finden, denn ich habe seit gestern frueh um 6 nichts mehr gegessen und langsam wird es Zeit. Natuerlich regnet es, wie koennte es anders sein...obwohl jetzt scheint eben die Sonne durch das Fenster.
Mach mich jetzt auf dem Weg die grosse Stadt zu erkunden.
Gruesst mir Dresden!
Mach mich jetzt auf dem Weg die grosse Stadt zu erkunden.
Gruesst mir Dresden!
Endlich angekommen
Nach 24 stuendigem Flug bin ich endlich heile in Auckland, Neuseeland angekommen. Der Flug war schon alles andere als langweilig. Bis Signapore kleine schreiende Kinder vor mir und weiter nach Sydney mussten unbedingt Dauergespraeche ueber Gott und die Welt gefuehrt werden. Schlafen- Fail. Dafuer hab ich mich umso mehr gefreut, als ich die ersten gruenen Hobbithuegel und Schafe entdeckte. Jetzt sitz ich in dem Nomads Camel Hostel, welches aber leider die Preise, wie sie im Lonely Planet notiert sind, nicht haelt. Dafuer ist es realtiv sauber. Bin ja mal gespannt, wie ich in einem 10ner Zimmer die Nacht ueberstehen soll.
Heute bin ich erstmal nur vom Flughafen zum Centrum gefahren, dann eine Stunde rumgelaufen und mich ueber den Skytower gefreut, mich mit Deutschen unterhalten (von denen wimmelte es im Flugzeug sowieso, doch leider keine Backpacker sondern nur Au Pairs oder aeltere Ehepaare, die ihr Geld nochmal nutzen wollen) und jetzt werd ich wohl bald mein Bett aufsuchen und 20h durchschlafen... Alles dreht sich... total kaputt...
Bilder folgen, wenn ich in der Lage bin die Kamera wieder zu halten.
Kuesse aus der Ferne
Anne
Heute bin ich erstmal nur vom Flughafen zum Centrum gefahren, dann eine Stunde rumgelaufen und mich ueber den Skytower gefreut, mich mit Deutschen unterhalten (von denen wimmelte es im Flugzeug sowieso, doch leider keine Backpacker sondern nur Au Pairs oder aeltere Ehepaare, die ihr Geld nochmal nutzen wollen) und jetzt werd ich wohl bald mein Bett aufsuchen und 20h durchschlafen... Alles dreht sich... total kaputt...
Bilder folgen, wenn ich in der Lage bin die Kamera wieder zu halten.
Kuesse aus der Ferne
Anne
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